Frauenhaus Maher Vatsalyadham in Indien

Frauenhaus Maher Vatsalyadham in Indien
  • 2018 November Besuch des Frauenhauses Maher

    Unsere Mitglieder Bettina Pelger-Sprenger (Präsidentin HWL), Jessica Pelger und Inge Büchel (ehemalige Präsidentin HWL) haben das Frauenhaus Vatsalyadham besucht und sind mit vielen Eindrücken wieder nach Hause zurückgekehrt.
    Wie immer werden die Kosten der Projektreisen von unseren Mitgliedern selber getragen.

  • Inge Büchel lernt Schwester Lucy persönlich kennen

    Inge lernte Lucy (Gründerin der Frauenhäuser Maher) vor ein paar Jahren persönlich kennen. Deshalb haben wir uns entschieden, eines von den Häusern zu unterstützen. Wir haben uns für das Haus Maher Vatsalyadham entschieden. Ein Haus für arme und missbrauchte Frauen und Kinder. Weil es in Indien keine öffentlichen Heime gibt, ist Maher auch ein Zuhause für alte, sowie psychisch und geistig kranke Menschen. Viele von den 350 Bewohner kommen direkt von der Strasse, auf der sie viel Elend erfahren mussten. Wenn sie ankommen, sind viele von ihnen in einem sehr schlechten körperlichen und psychischen Zustand und werden langsam zurück ins Leben gebracht. Die Assistentinnen von Lucy leisten täglich eine unglaubliche Arbeit, damit die Bewohner im Heim ein menschenwürdiges Leben führen können.

  • 1997 Gründung des ersten Frauenhauses durch Schwester Lucy

    Nach diesem tragischen Vorfall, entschloss sich Schwester Lucy ein Frauenhaus zu errichten. Dieses Haus dient immer noch als Haupthaus für die Organisation.

    In der Zwischenzeit sind über 40 Häuser in Indien entstanden.

  • 1991 Tragischer Vorfall mit einer jungen werdenden Mutter

    Begonnen hatte alles 1991 mit einem Vorfall von häuslicher Gewalt: Eine im siebten Monat schwangere Frau erbat Hilfe von Schwester Lucy, weil ihr Mann gedroht hatte, sie umzubringen, wenn sie noch einmal nach Hause käme, denn er hätte inzwischen eine Neue. Die katholische Nonne konnte der Frau damals keinen Unterschlupf gewähren, weil die Regeln des Konvents dies nicht erlaubten und die Frau zudem eine Hindu war. Nachdem die Schwangere nach Hause zurückgekehrt war, setzte ihr Mann seine Drohung in die Tat um, übergoss diese mit Benzin und zündete sie an. Weder die Frau noch ihr Kind konnten gerettet werden. Schwester Lucy wurde von schweren Schuldkomplexen und Selbstvorwürfen geplagt bis hin zu Depressionen. Auf Anraten ihrer Freude wandte sie sich an einen katholischen Priester, der ihr riet, dass sie diese Zustände nur selber ändern könne – statt auf Hilfe zu warten.

  • 1989 Schwester Lucy

    Schwester Lucy kam 1989 als Betreuerin für misshandelte und missbrauchte Frauen nach Bombay. Sie arbeitete für Organisation HOPE, welche vom Holy Cross Convent gegründet worden ist.

Sie ermöglichen diesen alten Menschen:

Unterkunft

Mahlzeiten

Betreuung

Freu(n)de

Unsere Jahresberichte geben Auskunft darüber, wie wir die Geldspenden eingesetzt haben. –> Mehr zu: Jahresberichte.