Haus der Mütter in der Ukraine

Haus der Mütter in der Ukraine

Ziel des Projektes ist die Begleitung von Müttern und deren Kinder auf ihrem Weg in ein selbständiges Leben. Es sind Mütter, die auf der Strasse gelebt haben, Binnenflüchtlinge aus der Ostukraine oder Frauen aus sozial problematischen Familien. Die jüngste Mutter ist 16 Jahre alt. Mit diesem Projekt wird verhindert, dass eine Mutter ihre Kinder in ein Waisenhaus abgibt oder abgeben muss.

Bischof Stanislaw setzt sich für Mütter und Kinder in Not ein.

In einer ersten Etappe (erstes Haus) wohnen die jungen Mütter und deren Kinder im Kloster von Orionistinnen-Schwestern, die sie in allem unterstützen und begleiten. Hier lernen die Frauen einen Haushalt zu führen und sich um ihre Kinder zu kümmern. Mittels persönlicher Betreuung und Beratung von Volontären, Psychologen und Juristen wird den Frauen bei der Resozialisierung und der Jobsuche geholfen.

In einer zweiten Etappe (zweites Haus) ziehen die Frauen mit ihren Kindern in das ‚Haus der Hoffnung‘, welches sich in unmittelbarer Nähe des Klosters befindet. Im zweiten Haus wird ihnen die Möglichkeit gegeben, selbständiger zu leben;  Sie sollen schliesslich auf ein eigenständiges Leben vorbereitet werden. Sie stehen jedoch weiterhin unter der Aufsicht von Schwestern und Volontären. Einige Frauen studieren oder gehen einer Arbeit nach. Die Kinder werden im hausinternen Kindergarten betreut.

Eröffnung 2017

In einer dritten Etappe (drittes Haus) ziehen die Frauen in ein weiteres Haus, welches im Herbst 2019 eröffnet wurde. Hier können die Mütter bereits vollständig selbstständig leben. Rat und Unterstützung steht ihnen jedoch immer noch zur Verfügung. Nach dieser Etappe sind die Frauen fähig, ihr Leben selbst zu meistern.

Eröffnung Oktober 2019

Der Vatikan hat den ersten Betrag für das dritte Haus der Mütter gespendet. Bischof Stanislaw Schyrokoradiuk aus der Ukraine hat sich mir viel Herzblut dem Bau dieser Häuser angenommen und persönlich Papst Franziskus in Rom über dieses Projekt informiert.